Final Four – Wir kommen!
Ins Halbfinale des DFB-Futsal-Cup 2010 eingezogen: VfV Borussia Hildesheim, SD Croatia Berlin, FC Portus Pforzheim sowie das Team Yasar
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Die Runde der "Final Four“ steht fest: Nachdem bereits am 6.3.2010 das Viertelfinale zwischen dem "VfV Borussia Hildesheim" und dem "TSV Emmelshausen" ausgetragen wurde, ging es am darauf folgenden Wochenende gleich dreimal aufs Parkett. Die Zuschauer in Emmelshausen, Berlin, Hamburg und Pforzheim bekamen dabei spannungsreiche Begegnungen geboten: Insgesamt fielen 35 Tore.
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Futsal-Fieber in Emmelshausen Das Team des "TSV Emmelshausen“ gehörte schon vor dem Viertelfinale gegen den "VfV Borussia Hildesheim“ zu den Gewinnern: Schließlich hatten die Spieler als reine Nicht-Futsal-Mannschaft die Runde der besten Acht erreicht. Dementsprechend begeistert waren auch die 350 Zuschauer in der Großsporthalle Emmelshausen. Kurz nach dem Anpfiff wurde deutlich, dass die Hildesheimer in den Jahren 2007 und 2009 zu Recht Deutscher Vizemeister waren: Der Ball rollte schnell und präzise Richtung Emmelshausener Tor. Dennoch war es Christoph Braun vom TSV, dem der Führungstreffer zum 1:0 gelang. Die Hildesheimer ließen sich durch den unerwarteten Rückstand nicht irritieren und nutzten bereits den nächsten Angriff zum Ausgleich. Ein Doppelschlag bescherte den Spielern des VfV vor Ende der ersten Halbzeit eine solide 3:1 Führung. |
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Nach dem Wechsel versuchten beide Teams mit temporeichen Spielzügen zu punkten. Dank der hervorragenden Leistung beider Torwarte, konnten aber weder die Emmelshausener noch die Hildesheimer weitere Tore erzielen. Der Favorit zieht damit verdient ins Halbfinale ein, doch auch Emmelshausen wird in Cottbus vertreten sein: Christoph Smolarek wurde für die DFB-Futsal-Mannschaft berufen, die gegen eine Auswahl aus Polen spielen wird.
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Panthers faire Verlierer Der Norddeutsche Meister hatte eine schwere Aufgabe vor sich. Im Viertelfinale traf das Team Yasar vor heimischen Publikum auf keinen geringeren Gegner, als den Vorjahressieger des DFB-Futsal-Cup 2009: die "Futsal Panthers Köln I". Diese machten ihrem Titel schon zu Beginn der ersten Halbzeit alle Ehre und gingen mit zwei Toren in Führung. Die Hamburger bewiesen starke Nerven: Anschlusstreffer in der 17. Minute, Ausgleich in der 28. Minute und nur eine Minute später die 3:2 Führung für die Heimmannschaft. Fünf Minuten vor Schluss der Begegnung hatte das "Team Yasar" durch Tamer Dönmez sogar die Möglichkeit die Führung auszubauen. 6 kumulierte Fouls der Panthers bedeuteten 10m für die Hamburger: doch Torwart Manuel Klon hielt das Tor sauber. Kurze Zeit später folgte der Ausgleich durch Andreas Beck. |
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Mit dem Schlusspfiff dann die Schrecksekunde für das "Team Yasar": Ein unnötiges Foul bescherte den Kölnern einen 10m, den Torwart Sascha Kleinschmidt jedoch bravourös parierte. In der Verlängerung kam die Tormaschine der Hamburger in Fahrt: Führung durch Gürel, gefolgt von dem Ausgleichtreffer durch Panthers-Spieler Peter Schulze-Zachau. Schließlich die alles entscheidenden Treffer von Dönmez und Ulusoy zum 6:4, die dem Norddeutschen Meister den Einzug ins Halbfinale sicherten. Das Ziel der Kicker aus Mümmelmannsberg steht fest: Sie wollen den Titel. Torwart Manuel Klon von den "Futsal Panthers" unterstützt das Vorhaben des "Team Yasars". Beim gemeinsamen Essen beider Teams ließ er verlauten: "Glückwunsch an das Team Yasar, jetzt müsst ihr aber auch in Cottbus den Titel holen!“
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| Überglückliche Gewinner: Die Spieler vom MSV Hamburg haben sich für die Endrunde des DFB-Futsal-Cup 2010 Großes vorgenommen. Das Team Yasar spielt in Cottbus auf Sieg
"Wir fahren nach Berlin" Zusammen mit dem "FC Bayern Kickers", hatten sich auch 40 Fans auf den Weg nach Berlin gemacht. Im Viertelfinale trafen die Nürnberger auf den seit zwei Jahren ungeschlagenen Nordostdeutschen Meister "SD Croatia Berlin".
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Dieser ließ von Beginn an keine Zweifel an seiner Spielstärke aufkommen: Zur Hälfte des ersten Spielabschnitts konnten die Berliner eine 4:0 Führung verbuchen. Sichtlich geschockt gingen die Bayern Kickers in die Halbzeitpause. Die Strategie der Nürnberger in der zweiten Halbzeit lautete demnach Offensive. Das unmittelbare 5:0 durch die Kroaten bedeutete einen kleinen Dämpfer, zwang die Bayern Kickers jedoch nicht in die Knie. Ganz im Gegenteil: Marco Galuska gelang der befreiende erste Treffer. Auch das kurz darauf folgende Tor zum 6:1 durch den überragend spielenden Zvonimir Milanovic, konnte die Angriffslust der Nürnberger nicht stoppen. Nachdem Kiymaz und Snajder zum 6:3 trafen, begann die Defensiv-Leistung der Kroaten zu wackeln. Ein schöner Pass auf Kiymaz besiegelte das 6:4. Das "Wunder von Berlin“ schien wahr zu werden, doch der Anschlusstreffer zum 6:5 blieb aus: Pfosten, Latte und Torwart Almir Drnda waren zu stark. Den Schlusspunkt setzten die starken Berliner mit zwei Toren zum 8:4 Endstand. |
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Auch wenn die Aufholjagd der Bayern Kickers in der zweiten Halbzeit nicht zum Erfolg führte, bewies das Team aus Nürnberg, dass es zu Recht den Einzug ins Viertelfinale geschafft hat. Kapitän Marco Galuska rechnet den Kickern der "SD Croatia Berlin" gute Chancen für die Runde der "Finale Four“ aus und zeigt, dass Fairness in Nürnberg auch nach dem Spiel groß geschrieben wird.
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| Spannendes Duell in Berlin: In der zweiten Halbzeit bewiesen die Nürnberger ihre hohe Motivation. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Die Spieler von SD Croatia qualifizierten sich verdient für das Halbfinale in Cottbus
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Unmut in Pforzheim "Was in Pforzheim passiert ist, war skandalös“, sagt Georg von Coelln, Klubchef des UFC Münster. Was war passiert? Das Viertelfinalspiel zwischen dem "UFC Münster" und dem "FC Portus Pforzheim" wurde vor ausgelassener Kulisse und komplett besetzten Rängen ausgetragen. Der Westdeutsche Meister kam gut ins Spiel und lag nach der 1. Halbzeit mit 2:0 in Führung. Pforzheim konnte trotz guter Leistung erst im zweiten Spielabschnitt den Anschlusstreffer erzielen, doch UFC-Spieler Max Mugrauer baute die Führung mit seinem Treffer erneut aus. Eine Minute vor Abpfiff schien der Einzug der Münsteraner ins Halbfinale des DFB-Futsal-Cup sicher. 15 Sekunden später dann ein verhängnisvoller Pressschlag. Die Unparteiischen entschieden auf 10m: Die Chance für den FC Portus zum 2:3 auszugleichen. 3 Sekunden vor dem Schlusspfiff dann ein Handspiel vor dem Tor des UFC. Pforzheim bewies Nervenstärke und versenkte den Ball zum 3:3 Ausgleich. In der Verlängerung konnte der überragende Torwart des UFC, Tomasz Luzar, einen weiteren 6m parieren. Ein kurz darauf folgender 10m-Freistoß für die Münsteraner blieb erfolglos. In der zweiten Hälfte der Verlängerung ging der FC Portus erstmalig mit 4:3 in Führung. Die Münsteraner nahmen daraufhin den Torwart aus dem Spiel und setzten alles auf Angriff. Die Strategie ging nicht auf: Pforzheim platzierte zwei weitere Treffer zum 6:3 Endstand und löste damit das Ticket nach Cottbus.
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| Jubel in Pforzheim: Die Mannschaft des FC Portus sichert sich das Ticket nach Cottbus und trifft im Halbfinale auf das starke Team von SD Croatia Berlin
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Im Interview mit den "Westfälischen Nachrichten" analysieren Georg von Coelln und Torwart Luzar die Spielbegegnung wie folgt: "Dass beide aus dem süddeutschen Raum kamen und zudem dem einen Schiedsrichter am Vortag noch die Regeln erklärt werden musste, sagt alles. Es bleibt ein Geschmäckle.“ Aus Sicht der Münsteraner hat der UFC nicht gegen eine Mannschaft, sondern gegen die Schiedsrichter verloren. Trainer Sven Vidojkovic vom "FC Portus Pforzheim" hat einen anderen Blick auf den Spielverlauf: "Ich kann verstehen, dass es für den UFC schwer ist, zum ersten Mal nicht ins Halbfinale einzuziehen. Die Entscheidungen des Schiedsrichters waren meiner Meinung nach korrekt. Natürlich gibt es immer Situationen, die diskutiert werden können. Auch gegen unser Team wurden einige Fouls nicht gepfiffen.“ Gleichzeitig zieht er vor Torwart Luzar den Hut: "Es kam einem während des Spiels vor, als hätte er mindestens vier oder sechs Hände. Meiner Meinung nach ist Luzar der beste Torwart der Futsal-Liga.“ Das Lob wird die Münsteraner wahrscheinlich nicht trösten, aber ganz muss das Spitzenteam nicht auf die Endrunde verzichten: Till Vogel und Tomasz Luzar werden in Cottbus für die deutsche Auswahl spielen und gegen Polen einen technisch hochklassigen Tanz auf dem Futsal-Parkett hinlegen. | ||||
Ergebnisse der Viertelfinalbegegnungen: | ||||
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Norddeutsche Meisterschaft: Team Yasar - Klasse für sich Nordostdeutsche Meisterschaft: Croatia Berlin im Viertelfinale Westdeutsche Meisterschaft: Cottbus in Sicht Südwestdeutsche Meisterschaft: Saubere Bilanz in Spiesen Süddeutsche Meisterschaft: FC Portus bezwingt BaKi | ||||
Text: Christina Magdalinou, Ali Yasar, Georg von Coelln, Sven Vidojkovic, Marco Galuska | Fotos: Willi Stamann (TSV Emmelshausen), Ali Yasar (Team Yasar), Marco Galuska (www.fussballn.de), Sven Vidojkovic (FC Portus Pforzheim)
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